17: Wenn das Selbst im Sakshi Bhav verweilt 

Sakshi ruht, Samsara fließt 
Der Quell sich in den Fluss ergießt
Der Fluss wächst an und irgendwann
Verliert er sich im Ozean

Phänomene erscheinen und vergehen
Der Sakshi betrachtet das Geschehen
Lässt vom Strudel der Welt sich nicht verschlingen
Nicht in die Ego-Rolle zwingen

Dieses Ego leidet an der Welt
In die es vom Karma hineingestellt
Vom Ego-Konstrukt, dem nebulösen
Muss das höchste Selbst sich lösen

Wenn die Metanoia es vollzieht
Im Sakshi Bhav diese geschieht
In diesem Zustand vollkommen zu leben
Ist uns als Lebensziel gegeben

Wenn das Selbst im Sakshi Bhav verweilt
Kein Leid, kein Schmerz es je ereilt
Wenn das Selbst Sakshi Bhav verlässt
Betritt es den virtuellen Arrest

Gefangen, wer sich als gefangen erfährt
Gedanklich Erleben die Illusion nährt
Erlebst nur die Welten, die Du denkst
Erdachten Kosmos, den Du empfängst

Nichts, was in diesem Kosmos passiert
Was nicht als Gedanke in Dir existiert
Bloß Gedanken sind‘s, die Du erkennst
Nur Gedachtes als „Welt“ und als „Ich“ benennst

Was Du nicht denkst, ist nicht existent
Der Geist als das eine Element
Aus dem die virtuelle Welt entsteht
Und das „Ich“, um das diese Welt sich dreht

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