Wenn Dein Pfad Dich durchs Meer Samsara führt
Doch der Wellengang Dich nicht berührt
Du nicht planlos durch die Sümpfe rennst
Wenn als ewigen Sakshi Du Dich erkennst
Auf den rechten Pfad hast Dich begeben
Gibt nichts zu erreichen, zu erstreben
Ewiges Bewusstsein – deine wahre Natur
Bist auf Erden auf Entziehungskur
Dich zu befreien von der Sucht nach der Welt
Du kehrst dahin zurück, wo es Dir gefällt
Die Freuden der Welt – wie trügerisch und flüchtig
Doch bist Du nach Ihnen süchtig
Es ist diese Deine Abhängigkeit
Der Grund Deiner Haft in Raum und Zeit
Solange wir uns nicht von der Sucht befrei‘n
Wird das Bewusstsein im Körper gefangen sein
Willst weiter Du irdische Spielchen treiben
Musst zu diesem Zweck im Leib verbleiben
Musst als reines Bewusstsein Dich erkennen
Erst dann kannst Du Dich vom Körper trennen
Niemals wirst Du dann wiederkehren
In die leidvollen irdischen Sphären
Der Jakobsleiter nächste Sprosse erklommen
In den astralen Ebenen angekommen
Materie, der Körper – mentale Phänomene
Bewusstsein gehalten in Quarantäne
Sich unwissend hineinbegeben
In dieses dem Traume gleichen Leben
Virtuell ist dieses Dasein – und nicht real
Ob Du darin verweilst, ist Deine Wahl
Hast zum Aufbruch Du Dich entschieden
Gehtst Du den Pfad zu Freiheit und Frieden
Bleibst Du jedoch in Samsaras Gefilden
Wirst Du weiterhin Dir Körper bilden
Wie im Kerker wirst Du darin hausen
Im ewigen Leid mit kurzen Pausen