Wer einst ich war, bin ich nicht mehr
Niemals wieder werd‘ ich es sein
Steil ist der Pfad, mühsam, schwer
Doch führt er mich ans Ziel allein
Wie viele lungern am Wegesrand
Sehen jenen, der ich war
Zerrissen längst das alte Band
Gebannt dadurch auch die Gefahr
Noch zahllose Runden zu drehen
Im samsarischen Leidensrad
Ich verlasse Werden und Vergehen
Auf Ashtavakras edlem Pfad
Das Ego so sorgsam gehegt
Nun endlich hab ich‘s aufgegeben
Die Laster, die ich genüsslich gepflegt
Verbannt aus meinem neuen Leben
Es ist wahrer Erfolg doch in Wirklichkeit
Nichts sonst als Seelenzufriedenheit
Nur diesen Erfolg möcht’ ich erzielen
Auf die Erfolge der Welt nicht gierig schielen
Atman bin ich, ewig, frei
Von Klage und von Wehgeschrei
Ohne Ärger, Konflikt, Problem
Bin Zeuge bloß von alledem
Mag die Welt mich lieben oder hassen
Alles darin hab ich zu verlassen
Mag grausam sie sein oder wunderschön
Irgendwann wird sie vergeh‘n
Bewusstsein, welches all dies sieht
Nur es ist es, das nicht vergeht
Dieses Selbst nur existiert
Die Welt wird von Maya generiert