5: Die Wogen des Meeres kannst Du nicht ändern

Die Wogen des Meeres kannst Du nicht ändern
Doch bewahren Dein Boot vor dem Kentern
Bleib gelassen und tapfer am Steuerrad stehen
Lass Dein Lebensboot nicht untergehen

Vergeude keine Zeit mit Klagen
Gelassen ertrage die irdischen Plagen
Mit Ashtavakras Pfad als Instrument
Werden die weltlichen Fesseln durchtrennt

Die Matrix möchte Dich versuchen
Eine neue Daseinsrunde Dir zu buchen
Sollst Dein Karma weiter vermehren
Und stets aufs Neue wiederkehren

Ein Krieger musst Du sein im Geiste
Der keinen Fehltritt auf dem Pfad sich leiste
Der von Mut und Zuversicht strotzt
Dem beißenden Spott des Weltmenschen trotzt

Der Weltmensch genießt und zahlt die Zeche
Niemals verlässt er die Oberfläche
Wer vom Geheimnis der Tiefe spricht
Den versteht der Weltmensch nicht

Das System und seine Schergen
Möchten es vor Dir verbergen
Wie Du den Pfad zur Freiheit findest
Dadurch aus deren Macht entschwindest

Sei vor der Propaganda gefeit
Sie lotst Dich in die Dunkelheit
Deinstalliere das Programm im Verstand
Und sei dem Höchsten zugewandt

Dieses Höchste, das Selbst, Dein wahres Sein
Hingegen das Ego, das „Ich“ – bloß trüber Schein
Das Selbst wie die Sonne, die den Mond erhält
Der dunkel bleibt, auf sich allein gestellt

Samsara möchte Dich in Dunkelheit
Will Dich in Angst, in tiefem Leid
Fall diesen Ränkespielen nicht anheim
Der Matrix geh nicht auf den Leim

Dass Du Dich befindest im System
Ist nicht das wirkliche Problem
Was Dich an Leid und Elend bindet
Dass sich das System in Dir befindet

Ein Virus, das sich von Dir nährt
Das Dich in den Abgrund fährt
Es wurde Dir in den Geist gesetzt
Und steuert und kontrolliert Dich jetzt

Deshalb läufst Du wie bescheuert
Durch Samsara ferngesteuert
Solange bis Du Dich befreist
Und den Virus beseitigst aus dem Geist



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