Schwelge nicht in der Vergangenheit
In Nostalgie der guten alten Zeit
Vergangene Fehler soll‘n Dich nicht betrüben
Keine Scham für das, was Du getrieben
Wer Du damals warst, bist heute nicht mehr
Was gestern geschah, ist lange her
Bewusstsein bist Du, im jetzigen Moment
Welches kein Gestern, kein Morgen kennt
Der unstete Geist ist‘s, der jederzeit
Wandert in Zukunft und Vergangenheit
Wer wertfrei wahrnimmt statt zu denken
Lässt auf den Irrweg sich nicht lenken
Halte inne, meditier
Im ewigen Jetzt, im Hier
Programme, Konzepte zuhauf
Gib sie alle auf
Die Gegenwärtigkeit vermindern
Dich an Deinem Aufstieg hindern
Die vom Geiste generiert
In denen der Weltmensch sich rasch verliert
Jede Erfahrung, jedes Erlebnis
Ist ein Teil von dem Ergebnis
Der Punkt, an dem Du heute stehst
Von dem Du auf Deine Reise gehst
Lieb den Ort, den Du verlässt
Doch halte nicht an diesem fest
Im Hier gelassen das Jetzt genießen
Lass Frieden und Freude durch Dich fließen
Mag vieles auch zuwiderlaufen
Und ist die Welt ein Trümmerhaufen
Mag das Drama eskalieren
Darfst Dich nicht darin verlieren
Geschärfter Geist bannt die Gefahr
Erkenne dessen Inhalt klar
Gedanken, Gefühle – sie kommen, sie gehen
Achtsam und nüchtern musst Du sie sehen
Deine Frequenz hast Du gehoben
Keiner wird Dich hier unten loben
Sie sehen mit Argwohn Dein Bestreben
Es sogar weiter noch zu heben
Lass den Geist nicht wandern, wie er will
Halte ihn leer und ruhig und still
Halte ihn vor Verschmutzung rein
Dies ist der alten edlen Weisen Stein
Begib Dich in den Widerstand
Deutlich liegt es auf der Hand
Es ist dieser Widerstand spirituell
Macht den düsteren Geist bald hell
Der Geist ist verletzt und wund
Begib Dich in den Untergrund
Versorg dort Traumata und Wunden
Lass Körper und Geist im Frieden gesunden
Bleib auf Kurs auf Deinen Wegen
Stellt sich Dir der Feind entgegen
Begegne ihm mit frischem Mute
Weiche nicht ab von Deiner Route
Vermeide tosend Kriegsgebrülle
Handle weise und in Stille
Dein Erwachen erwartet Dich schon
In der tiefen Meditation