28: Aus einem neuen Geiste handle

Lass inneren Frieden Dir nicht nehmen 
Tapfer trotz weltlichen Problemen
Folge mutig Deinem Weg
Auf Wachstum Deinen Fokus leg

Die alten Muster gib nun auf
Überwinde irdischen Daseinslauf
Der sich oft schlang in Dunkelheit
Durch Süchte, Lüge, Wut und Streit

Lass ab von weltlich Abenteuer
Bezahlt hast Du für dieses teuer
Hast Deine Freiheit hingegeben
Um als Junkie der Sinne dahinzuleben

Viel zu tief ins Labyrinth gegangen
Im Netz der Triebe Dich verfangen
In diesem Irrgarten Dich verloren
Immer wieder in ihn hineingeboren

Verlasse die immer selben Geschichten
Die lähmenden Muster musst Du vernichten
Schreite mutig Deinen Pfad entlang
Widersteh dem Sirenengesang

Aus einem neuen Geiste handle
Vom Sünder Dich zum Weisen wandle
Im höchsten Selbst verweile stetig
Im Dienste der Befreiung tätig

Gib auf Dein Sehnen und Dein Wollen
Löse Dich von Deinen Rollen
Die Du, spielst Du sie unbewusst
Weiterspielen musst

Die von der Matrix Dir injiziert
Vom System Dir einprogrammiert
Lass Dich nicht weiter davon lenken
Befrei Dich vom betreuten Denken

Dieses Denken ist es, das Dich bindet
Das Dich ins Verderben treibt
Wenn das Ego im Denken verschwindet
Bewusstsein im höchsten Selbst verbleibt

Täter bist Du nicht, auch nicht Genießer
Der Beobachter bist Du, ebendieser
Der wahrnimmt, was in ihm geschieht
Der sich getrennt von Geist und Körper sieht

Bewusstsein bist Du, unzerstörbar
Das immer sein wird, immer war
Das in sich manche Dramen findet
Mit Leidenschaft an diese bindet

Durch dunkle, virtuelle Welten rennend
Sein eigenes wahres Wesen verkennend
Durch Selbsterkenntnis dieses erlangen
Bleibst Du nicht länger im Käfig gefangen

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